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Rapszeit - Ölzeit
Mani Hans beim Raps dreschen Anfangs Juli wird als erste Kultur auf unserem Betrieb normalerweise die Wintergerste gedroschen. Aus Fruchtfolgetechnischen Gründen war es im Herbst 2005 nicht möglich Gerste zu säen. Anstelle dieser setzten wir auf Sommerhafer. Durch die heisse und vor allem sehr trockene Witterung seit
Mitte Juni, wurde die Verspätung welche der nasse und kalte Frühling
verursachte, mehr als nur aufgeholt. Die Ernte begann sehr früh und fiel
durch die "Notreife" der Getreide-Kulturen eher tief aus. Ausgleichend
ist erfreulicherweise die Qualität aber sehr hoch. Als erstes konnten wir am
21. Juli den Raps, vom 22.-25. Juli den Weizen und wie bereits erwähnt am 30.
Juli 2006 den Hafer dreschen. Noch nie war innert 10 Tagen die gesamte Ernte
eingebracht, was eben auf den speziellen Sommer zurück zu führen ist. 21. Juli 2006: Der Winterraps,
aus welchem unser "Gold-Tröpfli" gepresst wird, ist gedroschen. Die Ernte fiel ertragsmäßig
gar nicht so schlecht aus, gab es doch etwa 28kg / are, was bei der
"Insekten-Invasion" im Frühling und dem Verzicht auf den Einsatz auf
Insektizide, als sehr gut zu bezeichnen ist. Der
Feuchtigkeitsgehalt lag bei einem Durchschnitt über die Jahre von 12%, in
diesem Jahr mit 9% sehr tief. Nach dem
Dreschen, wird der Raps nach Aarberg geführt und dort in der Hier ein kurzer Auszug aus den Geschichtsbüchern der Landi Aarberg, betreffend der alten Anlage:
Absatz: An dieser Stelle möchten wir der Landi-Aarberg für ihren tollen Service danken. Dank dieser tollen Sammelstelle ist es uns möglich, unseren eigenen Raps zum "Gold-Tröpfli" verarbeiten zu können. 22.-25. Juli 2006: Der Winterweizen
wird
gedroschen. Hier liegen die Erträge mit 48kg/are unter den Erwartungen. Infolge des
schönen und heissen Wetters liegt aber das Hektolitergewicht bei hohen 85kg,
zudem war der Weizen mit 12.3-13.3% fast "zu" trocken, liegt der
optimale Feuchtigkeitsgehalt doch bei 14%. 30. Juli 2006: Der Sommerhafer
kann gedroschen werden. Da dieser auf einer Parzelle angebaut wurde, welche sehr
unterschiedliche Bodeneigenschaften aufweist, reifte dieser auch sehr
unterschiedliche ab. Der Feuchtigkeitsgehalt varierte zwischen 14-23%, der
Durchschnitt betrug 18%. Durch den Umstand, dass das Wetter für die folgende
Woche regnerisch gemeldet war, entschieden wir uns aber trotzdem den Hafer
bereits heute zu dreschen. Damit wollten wir weitere Auswuchs-Verluste
vermeiden. Die geerntete Menge beträgt 37kg/are, was auch teilweise durch Hagel
(14% Schaden) verursacht wurde. 01. August 2006: Wir sitzen gemütlich bei der 1. August-Feier mit der Dorfbevölkerung zusammen. Es beginnt leicht zu regnen, ringsherum sind sämtliche Getreide-Felder bereits abgeerntet. Ein in den letzten Jahren (Jahrzehnten?) nie gesehenes Bild! Hier noch der Unterschied zwischen Winter- und Sommergetreide: Wintergetreide wird im Herbst, Sommergetreide im Frühling gesät. Etwas unlogisch? Dann halt auf französisch: Céréales d'automne (Herbst-Getreide) und Céréales du printemps (Frühlings-Getreide) Eine schöne Zeit wünscht Euch allen, Familie Münger, Murzelen |
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